Sonnen auf der Terrasse
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Was gibt es schöneres als im Sommer die Sonne zu genießen, den Stress aus dem Leben zu verbannen und die Seele etwas baumeln zu lassen. Dieses Vorhaben lässt sich nahezu perfekt auf einer Terrasse umsetzen. Je nach persönlichen Vorstellungen kann die Terrasse dazu genutzt werden, eine gemütliche Oase zu errichten oder aber eine schöne Grillstelle erstellen. 

Vor- und Nachteile einer Terrasse

Terrassen können aus den verschiedensten Materialien gefertigt werden. Des Aufbaus aus Holz, Naturstein, Betonstein oder auch aus WPC. Bei WPC handelt es sich um ein Holz-Kunststoff-Gemisch. Da jedes dieser Materialien eine unterschiedliche Eigenschaft hat, müssen von Fall zu Fall die Vor- und Nachteile abgewogen werden.

Wichtige Aspekte beim Bau einer Terrasse

Holzterrasse bauen
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Spezialisten sprechen vor allem die Empfehlung aus, dass die Terrasse die gleiche Höhe haben sollte, als der Terrassenausgang. Sollte dies bauseits nicht realisierbar sein, sollte auf jeden Fall eine sichtbare und wahrnehmbare Stufe eingefügt werden. So sollen potenzielle Stolperfallen von vorn herein verhindert werden. Ebenfalls vermeiden sollte man das überbauen von Licht- oder Kellerschächten. Auch Befestigungen an der Hausmauer, vor allem bei WPC oder Holz führen erfahrungsgemäß zu Problemen wie zum Beispiel Schimmel.

Beim Vermessen und Einbau rät der Experte dazu, zu beachten, dass Holz arbeitet. Dementsprechend sollte genügend Spaltmaß mit einkalkuliert werden. Bei der Montage ist auf darauf zu achten, dass ein geringer Anteil an Gefälle entsteht – vom Haus weg! Hierdurch soll vermieden werden, dass sich bei starkem Regen das Wasser an der Hausmauer ansammelt und es zu einer sogenannten Staunässe kommt. Als Gefälle sind ca. 2 bis 3 Prozent der Hausbreite ausreichend.

Die verschiedenen Arten von Terrassen

Je nach dem, mit welchem Material Terrassen errichtet werden können Vor- und Nachteile entstehen. Um einen besseren Überblick geben zu können, habe ich ein paar Varianten genauer unter die Lupe genommen.

Holzterrasse

Holzterrasse
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Da eine Terrasse immer allen Witterungen mit ausgesetzt ist, sollte das Material für eine Holzterrasse auf jeden Fall langlebig, fest und vor allem widerstandsfähig sein. Besonders geeignet sind hierfür Tropenhölzer wie Bangkirai und Teak. Wer heimisches Holz verwenden möchte, sollte sich für Douglasie entscheiden. Beim Kauf der Tropenhölzer sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass es sich um ein FSC-zertifiziertes Holz handelt. Als klarer Vorteil einer Holzterrasse kann die schöne und natürliche Optik gewertet werden. Es vermittelt ein großes Wohlfühlgefühl im eigenen Garten. Der Belag von Holzterrassen wird erfahrungsgemäß auch nicht so heiß wie der von z. B. Steinterrassen. Allerdings birgt die Holzterrasse auf Nachteile: Wer bei der Unterkonstruktion spart und dies nicht fachmännisch anlegt muss im schlimmsten Fall mit Schimmelbildung rechnen. Auch die Pflege ist relativ aufwendig. Da es sich bei Holz um ein Naturprodukt handelt, ist eine jährliche Pflege durch Öl oder abschleifen und neu lasieren notwendig. Wer im Sommer die Terrasse ohne Schuhe genießen möchte sollte vor allem auf die Pflege achten. Durch abstehende Holzsplitter entsteht sonst potentielle Verletzungsgefahr. Durch die benötigte gut gelüftete Unterkonstruktion und der entsprechenden Montage der Holzbretter entsteht immer eine Schmutzfalle.

WPC-Terrasse

WPC steht für „Wood Plastic Composite”. Es steht also für ein Holz-Kunststoff-Gemisch und gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Da es sich um ein recht kostenintensives Material handelt, sollte zuvor genau abgewägt werden, welche Variante im eigenen Bauvorhaben genutzt werden soll. Ein Vorteil welches das WPC-Material im Vergleich zu Holz bietet ist auf jeden Fall die Tatsache, dass die aufwendige Pflege entfällt. Des Weiteren entfällt auch die Verletzungsgefahr in Verbindung mit der Splitterbildung von Holz. Doch leider birgt auch dieses Material ein paar Nachteile. WPC-Terrassen werden wesentlich heißer als Holzterrassen. Des weiteren kann die dauerhafte UV-Strahlung  zu Farbveränderungen bei der Terrasse führen.

Steinterrasse

Steinterrasse
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Die Auswahl bei Steinterrassen ist groß. Man kann sich sowohl zwischen Natursteinen, als auch Pflastersteinen oder Betonplatten entscheiden. Entscheidende Argumente dafür oder dagegen sind hier wohl zum einen der Preis und zum anderen die Optik. Der teurere Preis von Steinterrassen bringt auch Vorteile mit sich. Sie haben eine wesentlich längere Lebensdauer als die anderen Varianten. Naturstein hat sogar eine noch längere Lebenszeit als Beton. Auch die Pflege einer Steinterrasse ist wesentlich weniger Aufwand. Abgesehen vom regelmäßigen putzen ist keine weitere Pflege durch ölen, streichen oder ähnlichem notwendig. Je nach Farbauswahl können auch die Steine bei Sonneneinstrahlung sehr heiß werden. Des Weiteren besteht bei sehr glatten Steinen eine erhöhte Rutschgefahr. Hierauf sollte bereits beim Kauf geachtet werden.

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